BREXIT und die Folgen für den Mittelstand

Jörg Hansen (FDP) besucht „FormFlex

Das Ehepaar Christian und Katja Kähler von der Stockelsdorfer Firma „FormFlex“ begrüßten den Landtagsabgeordneten Jörg Hansen. Der Spezialversand für Pflegehilfsmittel Ltd. liefert hochwertige Pflegehilfsmittel und Inkontinenz-Verbrauchsmittel.

„Die Meldungen über eine sogenannten „Russen-Mafia“ im Pflegedienstbereich betreffen uns zwar nicht direkt, da wir Pflegehilfsmittel liefern und keine Pflegekräfte einsetzen, aber sie werfen ein schlechtes Bild auf die gesamte Branche“, nimmt Geschäftsführer Christian Kähler gleich Stellung zu den aktuellen Meldungen. Er befürchtet, dass es in der Öffentlichkeit keine Differenzierung stattfindet.

Aber in den letzten Monaten beschäftigte der mittelständische Betrieb im Gewerbegebiet am Sendeturm vor allem das Thema “BREXIT“. Zwar ist der Kundenstamm ausschließlich in Deutschland zu finden, aber Satzungssitz ist als „Ltd.“ seit Gründung 2005 Großbritannien. Um sich auf den bevorstehenden Austritt Großbritanniens aus der EU entsprechend vorzubereiten, hat man alle Kraft dafür verwenden müssen, den Betrieb in eine „GmbH“ umzuwandeln. „Glücklicherweise wurden wir frühzeitig von der IHK in München auf die Problematik hingewiesen, so dass wir rechtzeitig reagieren konnten“, so Kähler. Hansen bestätigte, dass die Folgen für die heimische Wirtschaft Thema in Kiel ist. Das Wirtschaftsministerium hat eine „Task Force“ gebildet, aber was genau kommt, weiß derzeit keiner.Für „FormFlex“ war daher dieser Übergang zur GmbH notwendig. Kommt es am 29. März tatsächlich zum „hartenBrexit“ mit Zollschranken und Grenzkontrollen, hat dies glücklicherweise keine Auswirkungen mehr: „Damit hat das Unternehmen eine verantwortungsvolle Vorsorge getroffen“, so Hansen.

Probleme bereitet auch die neue Datenschutzgrundverordnung, denn was gut gemeint war, führte zu Behinderungen im Ablauf. So berichtete Katja Kähler von einem Bestellvorgang, bei dem aus Datenschutzgründen die eigentlichen Bestelldaten nicht übersandt wurden: „Wir konnten daher nicht liefern“. Hier wünscht man sich bei allem Bestreben praktikablere Lösungen.

Als Stockelsdorfer Unternehmen wünscht man sich auch die Berücksichtigung Stockelsdorfer Anbieter bei Ausschreibungen. Denn man sollte die heimische Wirtschaft stärken, damit sie überlebensfähig bleiben.

„Die FDP hat im Kommunalwahlkampf damit geworben, Stockelsdorf zur „mittelstandsfreundlichsten Gemeinde“ zu machen. FormFlex ist Beleg dafür, wie leistungs-fähig und verantwortungsvoll unsere Betriebe sind. Daher sehen wir das Projekt auch als parteiübergreifendes Ziel für die Gemeinde,“ so Hansen abschließend.

Foto: Katja Kähler und Jörg Hansen im Austausch

Verantwortlich für diesen Pressetext:
Jörg Hansen, FDP Stockelsdorf, Segeberger Straße 96a, 23617 StockelsdorfTel.: 0179 5979681

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