FDP-Kreistagsfraktion spricht mit Betroffenen des geplanten Freizeitangelverbots

Geplantes Verbot der Angelfischerei in Meeresschutzgebieten stößt auf völliges Unverständnis

Die vom Bundesumweltministerium geplante Verordnung zur Unterschutzstellung von FFH Gebieten an Nord- und Ostsee mit einem Verbot der Freizeitfischerei bedroht viele Existenzen in unserer Ferienregion.

Dies ergab eine Gesprächsrunde, zu der die FDP-Kreistagsfraktion Betroffene am 03. Mai 2016 nach Heiligenhafen eingeladen hatte, an der auch der Sprecher der FDP-Landtagsfraktion für Tourismus-, Agrar- und Umweltpolitik, Oliver Kumbartzky, teilnahm.

Betroffen sind nicht nur die Angelschiffbetriebe. Die ganze Region profitiert vom Angeltourismus, der hier von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung ist, wie dies der HBV-Geschäftsführer Manfred Wohnrade darstellte. Daher waren auch Betreiber von Campingplätzen und Angelsportgeschäften der Einladung gefolgt.

Claus-Hartwig Kölln, der Geschäftsführer von Baltic Kölln, stellte dann auch fest, dass den Verantwortlichen für das Verbotsvorhaben, die Tragweite ihre Entscheidung nicht annähernd bewusst sei.

Jens Meyer von der Entwicklungsgesellschaft Ostholstein, der sich seit geraumer Zeit intensiv mit dem Thema beschäftigt, konnte anhand von Untersuchungsergebnissen begründen, dass es keinerlei sachliche Gründe für eine Einschränkung der Freizeitfischerei gebe.

Das Ziel müsse nun sein, so der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, Manfred Breiter, politisch und in Verbänden Verantwortliche dazu aufzufordern, mit Entschlossenheit und großer Geschlossenheit dem Vorhaben des Bundesumweltministeriums entgegenzuwirken.

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