Auswirkungen des demografischen Wandels kündigen sich an

Auswirkungen des demografischen Wandels kündigen sich an

 

Dass ländliche Gemeinden alles unternehmen, um ihre Einwohnerzahl konstant zu halten und wenn möglich zu erhöhen, sei nur zu verständlich, sagte der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion Manfred Breiter in einer Presseerklärung. Wie gerade jüngst aus regionalen Tageszeitungen zu erfahren war, geht dies vom Begrüßungsgeld für Neugeborene bis zur Bezuschussung von Bauprojekten, wenn die Bauherren ihren Hauptwohnsitz in der Gemeinde nehmen. Aber auch die Ausweisung von zusätzlichen Baugebieten und die Erweiterung von Infrastruktureinrichtungen sollen die Attraktivität der Gemeinde erhöhen und Neubürger anziehen.

Dass solche Maßnahmen keine Garantie für den Erfolg seien, verstehe sich von selbst, sagte Breiter. Bei einer insgesamt rückgängigen Bevölkerungszahl und dies insbesondere in ländlichen Räumen, könne es nicht nur Gewinner geben. Die Gemeinden müssten vor zusätzlichen Investitionen also genau ihre möglichen Perspektiven prüfen, empfiehlt Breiter. Sonst könnten getätigte Infrastrukturinvestitionen zu zusätzlichen Belastungen der Gemeinde und ihrer Bürger führen und damit eher zu weniger als zu mehr Attraktivität führen.

Breiter glaubt, dass künftig nicht mehr überall alle Infrastruktureinrichtungen vorgehalten werden können. Zunehmend werden Kooperationen notwendig sein, was natürlich ein Umdenken erfordere, so Breiter. Er halte ein ausreichendes und differenziertes Angebot an Arbeitsplätzen immer noch für eine der sichersten Maßnahmen gegen den Bevölkerungsrückgang in der Fläche.

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