FDP zum Ergebnis des Raumordnungsverfahrens

Mit Erleichterung und Zuversicht reagiert die FDP-Ostholstein auf das Ergebnis des Raumordnungsverfahrens für die Hinterlandanbindung zur Festen Fehmarnbelt Querung. „Dass dabei nicht alle Forderungen berücksichtigt wurden, war zu erwarten.“ Mit dieser Feststellung meldeten sich der FDP-Kreisvorsitzende Jörg Hansen und der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion Manfred Breiter zu Wort. Insbesondere konnte nicht davon ausgegangen werden, dass es dadurch keine Betroffenen mehr gebe, so Breiter. Gelungen sei mit der nun vorgeschlagenen Lösung aber eine erheblich Reduzierung. Er gehe auch davon aus, dass die Bahn dem Vorschlag weitgehend folgen werde. Wie hoch die Beeinträchtigungen für die Menschen dennoch bleiben, hänge nach seiner Überzeugung auch von der technischen Umsetzung des Vorhabens ab, so Breiter. Wenn z.B. die Schiene bei Göhl in einem sogenannten Trog verlaufe, so könne gleichermaßen die Straßenkreuzung in Göhl entfallen und die Höhe des Bahndammes am Oldenburger Bruch reduziert werden.

 

Verständnis zeigten Hansen und Breiter für Sorgen der Landwirte, die mit dem Projekt wertvolle Flächen verlieren. Umso wichtiger sei es, dass bei der Bereitstellung von Ausgleichsflächen intelligente und zumutbare Lösungen gefunden würden, sagte Hansen.

Die FDP Vertreter bedauern allerdings, dass sich die Landesregierung nicht für die 2 + 1 Variante entscheiden konnte. Der dadurch resultierende Wegfall der Nahverkehrsverbindungen auf der Schiene werde zu erheblichen Anpassungen des ÖPNV Konzeptes des Kreises Ostholstein führen müssen, sagte Breiter. Er hoffe allerdings, dass sich für den Schienennahverkehr noch ein anderer Betreiber finden lasse.

 

Während die von der Landesregierung vorgeschlagene Trassenvariante für Erleichterung in vielen Orten sorge, bleibe immer noch das Nadelöhr Fehmarn Sundbrücke. Hier müssen schnellstens konkrete Planungsschritte eingeleitet werden, fordern Hansen und Breiter.

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