Ostseetrasse im Netzentwicklungsplan 2013

FDP-Kreistagsfraktion begrüßt die Entscheidung der Bundesnetzagentur

Die FDP Ostholstein sei von der Mitteilung der Bundesnetzagentur, den Ausbau der 380 Kilovolt (kV)-Trasse von Göhl nach Lübeck doch noch in den Netzentwicklungsplan 2013 aufzunehmen, zwar überrascht worden, habe aber grundsätzlich immer darauf gehofft, sagte der Vorsitzende der Kreistagsfraktion Manfred Breiter nach Bekanntwerden der Entscheidung.

Damit könne in absehbarer Zeit eine vollständige Ableitung des in Ostholstein erzeugten Ökostroms sichergestellt werden.

Umso unverständlicher seien da die Vorbehalte des energiepolitischen Sprechers der SPD Landtagsfraktion. Wenn er jetzt fordert, man müsse erst klären, ob nur eine 380 kV-Leitung den erzeugten Strom abtransportieren könne oder ob dies auch über die bestehenden Trassen gehe, dann müsse man fragen, auf welche Informationen er sich stütze, so Breiter. Eine ähnliche Auffassung sei ja Anfang 2013 auch schon einmal von der SPD Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn und ihrem Landtagskollegen Lars Winter vertreten worden. Nachvollziehbar sie diese auch damals schon nicht gewesen, sagte Breiter.

Nach der Entscheidung der Bundesnetzagentur ginge es jetzt darum eine Trassenvariante zu finden, die möglichst wenig Konflikte und Betroffenheit auslöse, fordert der FDP-Fraktionsvorsitzende. Dabei erwarte er, dass es eine Abstimmung mit der Trassenplanung der Deutschen Bahn, DB-Netz AG, gebe.

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