FDP-Kreistagsfraktion fordert Diversity Management

FDP-Kreistagsfraktion lehnt den von CDU und Grünen geplanten Gleichstellungsbeirat ab

 

Dem von CDU und Grünen in die kommende Hauptausschusssitzung eingebrachten Antrag auf Einrichtung eines kommunalen Gleichstellungsbeirats stellt die FDP-Kreistagsfraktion einen Antrag auf Einführung eines sogenannten Diversity Management, auch Vielfaltsmanagement genannt, entgegen.

„Wir wollten den Antrag von CDU und Grünen nicht einfach ablehnen, sondern einen konstruktiven Vorschlag zur Lösung der vielfältigen Herausforderungen des Kreises machen“, sagte der FDP-Fraktionsvorsitzende Manfred Breiter.

Nach Auffassung der FDP-Fraktion wird kein Gleichstellungsbeirat benötigt. Viele der in dem Satzungsentwurf beschriebenen Aufgaben seien längst gängige Praxis und/oder werden von den Gleichstellungsbeauftragten wahrgenommen.

„Diversitypolitik ist deutlich umfassender“, sagt Breiter. Neben der Selbstverpflichtung des Kreises zur Chancengerechtigkeit gehe es auch um die Vermeidung von Diskriminierung aufgrund ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, einer Behinderung des Alters oder der sexuellen Identität. Auch die Herausforderungen aufgrund der demografischen Entwicklung gehörten dazu. All dies seien Aufgaben, denen sich der Kreis Ostholstein ohnehin zu stellen habe und zum Teil auch schon stelle, so die FDP-Fraktion.

Es mache daher Sinn, so Breiter abschließend, dass der Kreis Ostholstein die Aufgaben bündele und ein Diversity Management als ressortübergreifende Querschnittsaufgabe installiere.

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