FDP: Ein effektiver Weg der Vernunft Regionalkonferenz Ostholstein / Plön zum „Ausbau des Stromnetzes“

Deutlich vor Beginn des sehr bürokratischen und auch komplizierten Planfest-stellungsverfahrens zum Ausbau des Stromnetzes luden Wirtschaftsministerium zusammen mit den Kreisen Ostholstein und Plön zu einer ersten Informationsveranstaltung ein.

Die FDP Ostholstein lobt diesen neuerlichen Schritt der direkten Einbeziehung von Betroffenen: „Diese Form der aktiven, vorgezogenen Bürgerbeteiligung hat sich bereits beim Fehmarnbelt-Forum bewährt und verdient unser aller Unterstützung, angesichts der enormen Herausforderungen, die sich durch die Energiewende ergeben!“ so FDP Fraktionsvorsitzender Manfred Breiter zusammen mit Hans-Jürgen Löschky, der die Liberalen im Wirtschafts- und Planungsausschuss des Kreises vertritt.

Nach Fokushima bestand parteiübergreifender Konsens, schnellstmöglich aus der Kernenergie auszusteigen und auf erneuerbare Energien zu setzen. Das Wind-exportland Schleswig-Holstein, und insbesondere der Kreis Ostholstein stehen hier vor einer großen Chance und Herausforderung. Dazu gehört eben auch, den mit Schleswig-Holsteins Wind produzierten Strom in einem leistungsfähigen Stromnetz von A nach B transportieren zu können. Argumente können so auf allen Ebenen, in politischen Ausschüssen und vor allem direkten Dialog ausgetauscht werden.
„Wir halten diesen sehr informativen Aufgalopp für ungemein wichtig. Denn die Chance, das Stromnetz in Einklang mit der Schienenhinterlandanbindung für die Feste Fehmarnbelt-Querung zu planen ist vom Ansatz her zukunftsweisend“, so Kreisvorsitzende Jörg Hansen. „Die Bürger und Projektgegner bei derartigen Projekten frühzeitig einzubinden, um so die Planungszeiten zu verkürzen, haben wir bei unseren dänischen Freunden kennen gelernt und haben dies in unseren Katalog mit aufgenommen.. Der Kreis Ostholstein mit seinen Partnern setzt das hervorragend um, so Hansen abschließend.

Die Liberalen hoffen somit, dass beide großen Infrastrukturprojekte in einem breiten Konsens angepackt werden und das Vorgehen somit zu einem Lehrstück für aktive Bürgerbeteiligung werden kann.

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